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| C.A.M.P. TV kommt nicht zur Ruhe - Alle Mitarbeiter entlassen | | (München, 12. November 2009) Nach der Nichtberücksichtigung bei der Lizenzvergabe für das Bayernfenster durch die Bayerische Landesmedienan-stalt (BLM) kündigt C.A.M.P. TV mehr als zwanzig Mitarbeitern – auch den Betriebsräten – ohne die Mitbestimmung zu wahren. Der regionale Programmanbieter ist in der letzten Zeit häufig ins Gerede gekommen, meist nicht im positiven Sinne – „und dies wird sich angesichts der jüngsten Entwick-lungen wohl nicht so schnell ändern“, erklärt Ertunç Eren, Mediensekretär bei ver.di/connexx.av.
| Nachdem C.A.M.P.-Geschäftsführer Ralph Piller bei dem Ver-such einer gerichtlichen Verfügung gegen die Lizenzvergabe gescheitert war, entließ er kurzerhand alle Mitarbeiter des Regionalfensters, ohne den Betriebsrat anzuhören. Diese Be-legschaft hatte erst kürzlich eine Neuwahl des Betriebsrates durchgeführt und Piller ließ die Widerspruchsfrist verstrei-chen, obwohl er Bedenken gegenüber dem neu gewählten Betriebsrat geäußert hatte.
Der Betriebsrat ging nun vor Gericht und versuchte eine einst-weilige Verfügung gegen die seiner Auffassung nach unrecht-mäßigen Kündigungen zu erwirken. Am 09.11.09 fand das Eil-verfahren vor dem Arbeitsgericht München statt. In der Ver-handlung einigten sich die Parteien darauf, dass der Arbeitge-ber dem Betriebsrat einen Vorschlag zum Interessenausgleich vorlegt. „Davon unberührt bleibt natürlich, dass alle Betroffe-nen Kündigungsschutzklagen einreichen werden“, so Eren, „und auch die Richterin hat schon erklärt, dass noch einige Verfahren auf C.A.M.P TV zukommen werden“.
Weitere Informationen:
Ertunç Eren
connexx.av München
089.28787833
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